BIOGRAPHIE

JOACHIM  PFÜTZENREUTER,  Komponist

 

JOACHIM  PFÜTZENREUTER  erhält seinen ersten privaten Klavierunterricht im Alter von 4 Jahren. Als 8-jähriger hat er erste pianistische und kompositorische Erfolge auf Musikschulkonzerten. Nach dem Abitur studiert er an der Musikhochschule Detmold neben seiner pianistischen Ausbildung im Fach Komposition und Theorie-Tonsatz bei Prof. D. Manicke  (Paul Hindemith-Schüler).  Nachdem  er  sich  sehr  ernsthaft   mit   der  12-Ton-Musik auseinandergesetzt hat, entwickelt  er  nach und nach seinen ganz  persönlichen  Kompositionsstil,  der sich wieder der Tonalität,  genauer:  einer eigenen Polytonalität  zuwendet.  Dem Erbe der großen Komponisten der “Klassischen Moderne” wie Prokofieff, Bartòk oder Schostakovitsch fühlt er sich fortan mehr verpflichtet als der “Neuen Wiener Schule” um Arnold Schönberg und allen daraus resultierenden Strömungen der Jetztzeit. So hat er die Möglichkeit, bei V. Oulanowski (Enkelschüler von D. Schostakovitsch) in Gelsenkirchen privat zu studieren und erhält so wertvolle Anregungen auf dem Weg zu seiner neuen musikalischen Stilrichtung.

Einige Höhepunkte in seiner kompositorischen Laufbahn waren die Uraufführung seiner "Fünf Charakterstücke" für Klavier solo Op. 15  und eines Liedes für Sopran und Klavier aus seinem Liederzyklus Op. 12  in der Musikhochschule Hamburg und der Max-Reger Halle in Weiden. Als Komponist von Kammermusik-Werken für Schüler schreibt er regelmäßig leichte, gut spielbare Werke für Anfänger und fortgeschrittene Schüler und läßt sie von seinen Zöglingen uraufführen. Im Mai 2018 wird ein Werk, das Orchesterlied Op. 66  „HEIMAT“  für Sopran, Tenor und Orchester über ein eigenes, gleichnamiges Gedicht vom Künstlerorchester der Harmonia Classica in Wien erfolgreich uraufgeführt.

Joachim Pfützenreuter   verläßt nie  wirklich  die  Tonalität, die ihm zur Kreation einer allgemein verständlichen Tonsprache unerläßlich scheint. Er bewegt sich wie schon viele berühmte Komponisten vor ihm in seiner eigenen, unverwechselbaren Polytonalität und einer logischen, musikimmanenten Grammatik, die auf sehr alte Konstruktionsprinzipien, wie z.B. derjenigen des Barock zurückgreift und daher  auch traditionelle Kontrapunkt-Techniken verwendet.

Neben Klavier-Solowerken erschafft Pfützenreuter u.a. Kammermusik für Violine und Klavier, Violoncello und Klavier, Querflöte und Klavier, Akkordeon und Klavier, Tuba und Harfe, einen Liederzyklus Op. 12  für Gesang und Klavier nach Hesse-Texten, drei Streichquartette (Op.14, Op.42, Op.42a),drei Klavierquartette (Op.16, Op.52 und Op.18), Liederzyklen über eigene Gedichte  für Tenor, Streichquartett und Klavier  Op.36, Lebens- und Liebesliederzyklus über Gedichte von Hermann Hesse für Tenor  und  Klavier Op.49, zwei Orchesterlieder-Zyklen über eigene Gedichte für Tenor  (S,T oder S,A,T,B) und Orchester oder verschiedene Ensembles (Op.37, Op.38-69), einige Chor- und Orchesterwerke über Psalmen (0p.21, Op.27, Op.38) und zwei Klavierkonzerte (Op.70, Op.71).

Interview in Wien mit der Zeitung  der 

"Harmonia Classica" 

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